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  • Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
    • Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in der Stadt Ingolstadt im Jahr 2015 nach Geschlecht
    • Empfänger von Grundsicherung im Alter (Hochrechnung bis 2025)
    • Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung im Städtevergleich (2015)

Grundsicherung im Alter

Bildung und Soziales

Analyse der Empfänger/-innen von Grundsicherung im Alter bzw. bei Erwerbsminderung und Rentenzahlungen in der Stadt Ingolstadt bis 2015

Autor/-in

Sachgebiet 10/4 Statistik und Stadtforschung

Veröffentlichungsdatum

1. November 2020

Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Grafik: Übersicht von Sozialen Transfer- und Sozialversicherungsleistungen, soziale Mindestsicherung

Grafik: Stadt Ingolstadt, Statistik und Stadtforschung

Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist eine eigenständige Sozialleistung (nach SGB XII) aus dem Bereich der sozialen Mindestsicherung. Nach Prüfung der Bedürftigkeit steht sie älteren (nach Eintritt des Rentenalters) bzw. dauerhaft voll erwerbsgeminderten Menschen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts zu. Diese Sozialhilfeleistung soll auch die „verschämte Armut im Alter“ verhindern. Niedrige Renten werden damit auf das Niveau der Grundsicherung aufgestockt. Eine Unterhaltspflicht für Kinder bzw. Eltern der Leistungsempfänger besteht erst ab einem jährlichen Einkommen von mehr als 100.000 Euro.

Tabelle zu Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in der Stadt Ingolstadt

Im Jahr 2015 erhielten in Ingolstadt fast doppelt so viele Frauen wie Männer Grundsicherung im Alter. Die Zahl der männlichen Leistungsempfänger hat aber seit 2007 wesentlich stärker zugenommen. Unter den  Empfängern der Grundsicherung bei Erwerbsminderung sind mehr Männer als Frauen. Die Zahl der dauerhaft voll erwerbsgeminderten Personen ist seit 2007 auf 700 angestiegen (+65%). Nach Einschätzung des Bundesarbeitsministeriums, das ab dem Jahr 2014 die Kosten für die Grundsicherung im  Alter und bei Erwerbsminderung ganz übernommen hat, wird  die Zahl der Leistungsempfänger in Deutschland in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Es wird eine jährliche Steigerung von rund 7% erwartet. Gründe dafür sind u.a. fehlende Rentenbeitragszeiten, Arbeitslosigkeit, längere Verweilzeiten in Grundsicherung nach SGB II oder Beschäftigung im Niedriglohnbereich. Ein wesentlicher Grund ist vor allem auch die demografische Entwicklung (die Altersgruppe der über 65-jährigen nimmt insgesamt stark zu). Die Zahl der Hilfeempfänger im Rentenalter würde danach in Ingolstadt bis zum Jahr 2025 auf über 1600 Personen ansteigen.

Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in der Stadt Ingolstadt im Jahr 2015 nach Geschlecht

Diagramm Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in der Stadt Ingolstadt im Jahr 2015 nach Geschlecht

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Werte gerundet // Grafiken: Statistik und Stadtforschung

Empfänger von Grundsicherung im Alter (Hochrechnung bis 2025)

Tabelle: Empfänger von Grundsicherung im Alter (Hochrechnung bis  2025)

Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung im Städtevergleich (2015)

Diagramm Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung im Städtevergleich (2015)

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Werte gerundet // Grafiken: Statistik und Stadtforschung

In den vergleichbaren bayerischen Großstädten findet man ähnliche Strukturen wie in Ingolstadt. Die Zahl der Leistungsempfänger ist aber in Würzburg und Regensburg wesentlich höher, in Erlangen deutlich niedriger.