Städtisches Monitoring: Zentrale Indikatoren im Überblick
Demografie, Wirtschaft und Arbeit, Bildung, Integration und Soziales seit 2019
Laufend aktualisiertes Dashboard mit zentralen Indikatoren aus den fünf Monitoringbereichen Demografie, Wirtschaft und Arbeit, Bildung, Integration und Soziales, jeweils als Zeitreihe seit 2019.
Stand des Dashboards: 26.08.2026 · Datenquelle: Städtisches Monitoring des Sachgebiets Statistik und Stadtforschung, das seinerseits Werte aus mehreren Fachquellen zusammenführt (u. a. Einwohnermelderegister, Bundesagentur für Arbeit, Bayerisches Landesamt für Statistik, Amt für Kinder, Jugend und Familie). Berechnungen und Darstellungen: Hauptamt, Sachgebiet Statistik und Stadtforschung. Methodische Hinweise finden Sie am Ende dieser Seite.
Demografie
Von 2019 bis 2025 ist die Zahl der Einwohner laut Melderegister um mehr als 6.000 Personen angestiegen (+4,6 %, durchschnittlich). Die Zahl der Geburten (bezogen auf den Wohnort Ingolstadt) lag im Jahr 2025 bei 1.355. Im gesamten Zeitraum von 2019 bis 2025 kamen über 10.000 Ingolstädter Kinder zur Welt. Die Zahl der Sterbefälle hat auf 1.315 zugenommen (+50 gegenüber 2019). Der natürliche Einwohnersaldo lag im gesamten Zeitraum bei +852. Somit war gut ein Siebtel des Einwohnerzuwachses auf das Plus der Geburten gegenüber der Zahl der Sterbefälle zurückzuführen. Zugenommen hat vor allem die Zahl der Kinder in den Altersgruppen von 3 bis unter 15 Jahren mit entsprechendem Anstieg der Schülerzahlen an den Grundschulen und auch an den weiterführenden Schulen. Ingolstadt wird nach der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung des Bayerischen Landesamtes für Statistik bis zum Jahr 2044 auf knapp 151.000 Einwohner zunehmen. Aber auch ein noch stärkerer Anstieg bis etwa 166.000 bis 2044 ist möglich, wie eigene Szenarien in Abhängigkeit unterschiedlicher Zuwanderungssalden verdeutlichen, siehe auch unter ingolstadt.de/Rathaus/Aktuelles/Zahlen-Daten/Berichte-Analysen.
1. Bevölkerung gesamt
Zeigt die Einwohnerzahl der Stadt Ingolstadt laut Melderegister.
2. Bevölkerungsdichte
Zeigt die Einwohnerzahl je Quadratkilometer Stadtfläche.
3. Natürliche Bevölkerungsbewegung
Geburten, Sterbefälle und der daraus errechnete natürliche Saldo, wählbar über das Dropdown.
4. Wanderungsbewegungen
Wanderungssaldo insgesamt sowie der Anteil davon mit dem Ausland.
5. Bildungsaltersgruppen (unter 25 Jahren)
Einwohnerzahl je Altersjahrgang unter 25 Jahren, wählbar über das Dropdown.
6. Altersgruppen der Gesamtbevölkerung
Je Altersgruppe stehen Anzahl, Anteil an der Gesamtbevölkerung sowie die weibliche Teilgruppe zur Auswahl.
7. Bevölkerung und Migrationshintergrund
Einwohnerzahl insgesamt sowie nach Migrationshintergrund, jeweils mit Anzahl und Anteil in %.
8. Bevölkerungsvorausberechnungen (Prognose)
Achtung, Prognose: Dieser Abschnitt zeigt keine gemessenen, sondern vorausberechnete Einwohnerzahlen für 2025 bis 2044 in vier Varianten. Anders als in den übrigen Abschnitten dieses Dashboards, die ausschließlich amtlich erhobene Werte darstellen, sind dies modellhafte Zukunftsszenarien. Er ist auf ausdrücklichen Wunsch mit aufgenommen, obwohl das gesonderte Prognoseblatt der Ursprungsdatei sonst nicht übernommen wurde.
Wirtschaft und Arbeit
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Stadt Ingolstadt lag im zuletzt gemeldeten Berichtsjahr 2023 bei 159.345 € je Einwohner. Auf Kreisebene ist das mit Abstand der höchste Wert in Bayern. Das verfügbare Einkommen lag im Jahr 2023 bei 28.643 € je Einwohner (+13,5 % seit 2018). Der Wert liegt aber unter dem Mittelwert für ganz Bayern (31.525 €). Aufgrund rückläufiger Steuereinnahmen mussten erstmals seit mehreren Jahren 2024 Kredite zum Ausgleich des Kernhaushaltes aufgenommen werden. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Ingolstadt lag im Juni 2025 bei rund 102.400. Damit setzt sich der rückläufige Trend fort. Dagegen nahm die Beschäftigung in der Ingolstädter Wohnbevölkerung auf gut 66.000 kontinuierlich zu. Der Anstieg ist im Saldo ausschließlich auf ausländische Beschäftigte zurückzuführen (+5.600 bzw. +42 % seit 2019).
1. Wirtschaftsleistung und Einkommen
Bruttoinlandsprodukt und verfügbares Einkommen jeweils je Einwohner.
2. Finanzsituation der öffentlichen Haushalte
Steuereinnahmen und Schuldenstand jeweils je Einwohner.
3. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Wohn- und Arbeitsort sowie weiteren Kategorien.
4. SGB II Bezieher
Jahresdurchschnittswerte zu Bedarfsgemeinschaften und Personen im SGB II Bezug.
Bildung
Vor der Einschulung wurden im Jahr 2025 insgesamt 6.911 Kinder in Kindertageseinrichtungen betreut (+1.250 gegenüber 2019). Rund 35 % aller Kinder im Kindergartenalter hat eine nichtdeutsche Muttersprache. Im Schuljahr 2025/2026 besuchten 5.539 Ingolstädter Kinder eine Grundschule (+842 gegenüber 2019). In den nächsten Jahren werden diese Schüler die weiterführenden Schulen besuchen, sodass dort mit einer Zunahme der Schülerzahlen zu rechnen ist. Von den 5.539 Grundschulkindern waren 3.881 (ca. 70 %) in einer nachschulischen Betreuung (+543 gegenüber 2019). Über die Hälfte der betreuten Kinder besuchten eine gebundene Ganztagsklasse. An den Mittelschulen waren von 2.454 Schülern gut ein Viertel (733 Kinder) in einer Ganztagsklasse bzw. in Ganztagsbetreuung.
1. Kindertagesbetreuung
Einrichtungen, Betreuungsplätze und Kinderzahlen in der Kindertagesbetreuung.
2. Allgemeinbildende Schulen
Schülerzahlen je Schulart, Ganztagsbetreuung, Einschulungen, Übertritts und Schulabgangsquoten.
3. Berufliche Bildung
Schülerzahlen an beruflichen Schulen, Erfolgsquoten sowie Auszubildende nach Ausbildungsbereich.
4. Hochschulen
Studierendenzahlen an den Ingolstädter Hochschulen sowie Studienort der Ingolstädter Studierenden.
5. Weiterbildung
Kursteilnehmer der Volkshochschule sowie Eintritte in Maßnahmen der beruflichen Eingliederung.
Integration
Gut ein Viertel der Ingolstädter Bevölkerung lebt seit maximal fünf Jahren in der Stadt. Andererseits wohnen mehr als 20.000 Personen, die selbst oder deren Eltern aus dem Ausland zugezogen sind, schon seit über 20 Jahren in Ingolstadt. Ein Viertel der Ingolstädter Bevölkerung hat keine deutsche Staatsangehörigkeit. In den Jahren 2019 bis 2025 wurden insgesamt mehr als 6.000 Personen eingebürgert.
Die Zahl der ausländischen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Wohnort Ingolstadt hat seit 2019 um etwa 5.600 auf rund 19.000 zugenommen (das entspricht gut einem Viertel aller Beschäftigten in der Ingolstädter Wohnbevölkerung).
1. Bevölkerungsanteile nach Migrationshintergrund
Einwohnerzahl mit und ohne Migrationshintergrund, aufgeteilt nach Altersgruppen.
2. Wohndauer
Einwohnerzahl mit einer Wohndauer unter 5 Jahren bzw. über 20 Jahren in Ingolstadt, jeweils nach Herkunftsgruppe.
3. Haushalte nach Nationalität
Haushalte insgesamt sowie deutsche, gemischte und ausländische Haushalte mit Anzahl und Anteil.
4. Rechtliche Integration
Unbefristeter Aufenthaltsstatus, Einbürgerungen und wahlberechtigte Personen mit Migrationshintergrund.
5. Kinderbetreuung und frühkindliche Bildung
Kinder mit ausländischem Elternteil in Kindertagesbetreuung, nach Altersgruppe.
6. Spracherwerb
Kinder mit nichtdeutscher Familiensprache in Kindertagesbetreuung.
7. Schule
Ausländische Schüler der 7. Jahrgangsstufe nach Schulform sowie Schulabschlüsse ausländischer Schüler.
8. Ausländische Studierende
Ausländische Studierende an den Ingolstädter Hochschulen, mit Anzahl und Anteil.
9. Erwerbstätigkeit und Arbeitsmarkt
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Beschäftigte ohne Ausbildung und mit Hochschulabschluss, jeweils nach Staatsangehörigkeit.
10. Gesundheit
Durchimpfungsgrad nach Migrationshintergrund sowie Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchung U9.
Soziales
In Ingolstadt gab es zuletzt fast 15.000 Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren (+ca. 1.000 oder 7,5 % seit 2019). Rund 1.900 Kinder (8 % der unter 18 Jährigen) wachsen in Bedarfsgemeinschaften mit Grundsicherung auf (+182 seit 2019). Die Arbeitslosigkeit in Prozent aller Erwerbspersonen lag im Juni 2025 bei 4,5 %. Im Jahr 2025 lebten rund 6.800 Personen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II, in der Grundsicherung <!oder mit Asylleistungen (ca. +1.200)>. Dazu gehören hauptsächlich Personen mit SGB II Bezug (rund 4.800; +768 zu 2019), Personen mit Grundsicherung im Alter (1.355; Ende 2025; +332 zum Jahr 2019) und Personen mit Grundsicherung bei dauerhafter Erwerbsminderung (705; minus 39 zu 2019).
1. Familien
Haushalte mit Kindern und alleinerziehende Haushalte, mit Anzahl und Anteil.
2. Kinder, Jugendliche und junge Volljährige
Hilfen zur Erziehung, Jugendliche im Strafverfahren und wirtschaftliche Hilfen.
3. Arbeitslose (SGB II und III)
Arbeitslose insgesamt und Arbeitslosenquote, mit Aufteilung nach Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Alter und weiteren Merkmalen.
4. SGB II, Grundsicherung und Asyl
Empfänger von Leistungen nach SGB II, Grundsicherung im Alter, bei Erwerbsminderung und nach AsylbLG.
5. Wohnen
Wohnungsbestand, öffentlich geförderte Wohnungen und reine Wohngeldhaushalte.
6. Gesundheit
Menschen mit Schwerbehinderung, Pflegebedürftige sowie Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchung.
Methodische Hinweise
- Datenquelle: Städtisches Monitoring des Sachgebiets Statistik und Stadtforschung. Fachquellen (Einwohnermelderegister, Bundesagentur für Arbeit, Bayerisches Landesamt für Statistik, Amt für Kinder, Jugend und Familie, Jobcenter).
- “Alle Kategorien anzeigen”: Blendet zusätzlich zur per Dropdown gewählten Kennzahl alle übrigen Kennzahlen desselben Abschnitts gleichzeitig als Linien ein. Ein erneuter Klick blendet wieder auf die Ausgangsauswahl zurück. Prozentwerte werden dabei automatisch auf einer zweiten, rechten Achse dargestellt, damit sie neben Anzahl- oder Euro-Werten nicht optisch auf null zusammenfallen.