Berichtsportal Statistik und Stadtforschung
  • Startseite
  • Themen
    • Bevölkerung
    • Bauen und Wohnen
    • Bildung und Soziales
    • Arbeitsmarkt
    • Wirtschaft, Tourismus und Verkehr
    • Umwelt und Flächennutzung
    • Zensus
    • Monitorings
    • Kleinräumige Statistik
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz

Auf dieser Seite

  • Methodik, Parameter und Annahmen
    • Allgemeines
    • Status-quo-Analyse: Ausgangsdaten und berechnete Parameter
    • Entwicklung der Parameter
    • Sonstiges
  • Demographische Indikatoren für die Stadt Ingolstadt
    • Variante 1: Wanderungssaldo 10000 Personen
    • Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen
    • Variante 3: Wanderungssaldo 20000 Personen
    • Variante 4: Wanderungssaldo 25000 Personen
  • Einleitung
  • Rückblick
  • Ausblick
  • Grundlagen
  • Methodik
  • Typisierung und Varianten
  • Annahmen
    • Entwicklung der Geburten und Fertilität
    • Entwicklung der Sterbefälle und Mortalität
    • Außenwanderung
    • Binnenwanderung
    • Neubautätigkeit
  • Gesamtstädtische Ergebnisse der Bevölkerungsvorausberechnung
    • Entwicklung der Bevölkerung unter verschiedenen Wanderungsannahmen
    • Entwicklung der Altersstruktur für die Variante 2
  • Ergebnisse der Vorausberechnung für die 12 Stadtbezirke
    • Entwicklung der Bevölkerung in den Stadtbezirken für die Variante 2
    • Entwicklung der Altersstruktur in den Stadtbezirken für die Variante 2
  • Zusammenfassung
  • Stadtbezirke
    • Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 01 - Mitte (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)
    • Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 02 - Nordwest (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)
    • Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 03 - Nordost (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)
    • Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 04 - Südost (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)
    • Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 05 - Südwest (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)
    • Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 06 - West (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)
    • Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 07 - Etting (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)
    • Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 08 - Oberhaunstadt (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)
    • Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 09 - Mailing (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)
    • Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 10 - Süd (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)
    • Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 11 - Friedrichshofen - Hollerstauden (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)
    • Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 12 - Münchener Straße (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)

Kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnung Ingolstadt 2025-2044

Bevölkerung

Kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnung der Stadt Ingolstadt für die Jahre 2025 bis 2044 auf Stadtbezirksebene

Autor/-innen

Kevin Cordshagen

Melanie Giebel

Veröffentlichungsdatum

1. Oktober 2025

Methodik, Parameter und Annahmen

Allgemeines

  • Methodik: Deterministisches Komponentenmodell

  • Anzahl berechneter Varianten: Vier

  • genutzte Software: Sikurs

  • Vorausberechnungseinheiten: Stadtbezirke

  • Bezugsgebiet: Stadt Ingolstadt

  • Berücksichtigte Altersjahrgänge: 100

  • Ausgangsdaten: Bevölkerungsstand 31.12.2024 (Basis: Melderegister)

  • Berechnungshorizont: 2044

Status-quo-Analyse: Ausgangsdaten und berechnete Parameter

  • genutzte Bestandsdaten: Bevölkerungsbestand zum 31.12. der Jahre 2012 bis 2024

  • Fertilität: Berechnung altersspezifischer Geburtenraten (15- bis 49-jährige Frauen) auf Basis der Lebendgeborenen 2013 bis 2017, 2019 bis 2020 sowie 2022 bis 2024 für alle Stadtbezirke

  • Mortalität: Berechnung alters- und geschlechtsspezifischer Sterberaten auf Basis der tatsächlichen Sterbefälle in den Jahren 2013 bis 2020 sowie 2023 bis 2024 für alle Stadtbezirke

  • Binnenwanderung: Analyse der tatsächlichen Wanderungsströme (differenziert nach Geschlecht und Alter) innerhalb der Stadt Ingolstadt über die Stadtbezirksgrenzen der Jahre 2013 bis 2024, Berechnung demographisch differenzierter Binnenwegzugsraten

  • Außenwanderung: Analyse dreier Außenwanderungstypen: Wanderung aus der Region Ingolstadt (1), Wanderungen Deutschland (2) und Wanderungen Ausland (3); jeweils Berechnung von Zuzugsquoten und Fortzugsraten je Gebiet, Einzelaltersjahr und Geschlecht auf Basis der tatsächlichen Wanderungen der Jahre 2013, 2015 bis 2019, 2021 sowie 2023 bis 2024

  • Allokationsquoten: Berechnung von Quoten zur Aufteilung der Zuzüge auf die demographischen Gruppen der vorausberechneten Gebiete. Grundlage: tatsächliche Zuwanderungen der Jahre 2013, 2015 bis 2019, 2021 sowie 2023 bis 2024

Entwicklung der Parameter

  • Geburtenentwicklung: Lineare Entwicklung der zusammengefassten Geburtenraten 2024 in den Stadtbezirken bis 2033 auf das Mittel der Jahre 2012 bis 2024, danach konstant. Weiterhin Annahme eines steigenden Alters der Mutter bei Geburt um rund 1 Jahr bis 2044.

  • Entwicklung Sterblichkeit: Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2020 sowie 2023 bis 2024. Annahme einer steigenden Lebenserwartung auf Grundlage der Sterbetafel des Bayerischen Landesamtes für Statistik:

    • Männer: Erhöhung um rund 1,95 Jahre bis 2044

    • Frauen: Erhöhung um rund 1,48 Jahre bis 2044

  • Binnenwanderungen Konstante Entwicklung der durchschnittlichen Binnenwegzugsraten der Jahre 2013 bis 2024

  • Entwicklung Außenwanderung: Vier Varianten Wanderungssaldo von 10000, 15000, 20000 und 25000 Personen verteilt auf 20 Jahre, Prozentuale Verteilung des Wanderungssaldos für alle Varianten gleich:

    • 2025 bis 2026 6 % pro Jahr des gesamten Wanderungssaldos

    • 2027 bis 2042 5 % pro Jahr des gesamten Wanderungssaldos

    • 2043 bis 2044 4 % pro Jahr des gesamten Wanderungssaldos

Sonstiges

  • Glättung: Um zufallsbedingte Extremwerte zu vermeiden: Glättung der Fertilitätsraten, Sterberaten, Binnenwanderungsraten und Fortzugsraten der Außenwanderung

  • Berücksichtigung ausländischer Bevölkerung / Personen mit Migrationshintergrund: nein

Demographische Indikatoren für die Stadt Ingolstadt

HinweisHinweise zu den Indikatoren

Jugendquotient: Verhältnis der Anzahl junger Menschen (0 bis 19 Jahre) zu 100 Personen im erwerbsfähigen Alter (20 bis 64 Jahren)

Altenquotient: Verhältnis von Personen im Rentenalter (65 Jahre und älter) zu 100 Personen im erwerbsfähigen Alter (20 bis 64 Jahren)

Gesamtquotient: Summe von Jugend- und Altenquotient, zu interpretieren als Anzahl der Personen im nichterwerbsfähigen Alter je 100 Personen im erwerbsfähigen Alter (20 bis 64 Jahren)

Billeter-Maß: Verhältnis zwischen der Jugendgeneration (0-14 Jahre) und der Großelternge-neration (50+ Jahre) im Verhältnis zur reproduktiven Generation (15-49 Jahre), ein negatives Billeter-Maß deutet auf eine alternde, ein positives auf eine wachsende Bevölkerung hin

Variante 1: Wanderungssaldo 10000 Personen

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 145444
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 150058
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 153981

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt +8537 +5,9 %
Unter 18-Jährige +347 +1,4 %
18- bis unter 40-Jährige +762 +1,7 %
40- bis unter 65-Jährige +1734 +3,6 %
65-Jährige und Ältere +5693 +21,3%

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige +283 +6,8 %
3- bis unter 6-Jährige -348 -7,4 %
6- bis unter 10-Jährige -188 -3,2 %
10- bis unter 16-Jährige +381 +4,8 %
16- bis unter 19-Jährige +313 +7,7 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige +1238 +5,5 %
75-Jährige und Ältere +4430 +33,8 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 41,5
2044 42,9
Jugendquotient 2024 31,0
2044 31,0
Altenquotient 2024 29,5
2044 35,0
Gesamtquotient 2024 60,5
2044 65,9
Billeter-Maß 2024 -0,5
2044 -0,6

Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 145444
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 152884
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 159778

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt +14334 +9,9 %
Unter 18-Jährige +1562 +6,2 %
18- bis unter 40-Jährige +3150 +6,9 %
40- bis unter 65-Jährige +3505 +7,4 %
65-Jährige und Ältere +6117 +22,9%

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige +531 +12,7 %
3- bis unter 6-Jährige -117 -2,5 %
6- bis unter 10-Jährige +90 +1,5 %
10- bis unter 16-Jährige +734 +9,2 %
16- bis unter 19-Jährige +471 +11,6 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige +1691 +7,5 %
75-Jährige und Ältere +4606 +35,1 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 41,5
2044 42,6
Jugendquotient 2024 31,0
2044 31,1
Altenquotient 2024 29,5
2044 33,9
Gesamtquotient 2024 60,5
2044 65,0
Billeter-Maß 2024 -0,5
2044 -0,5

Variante 3: Wanderungssaldo 20000 Personen

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 145444
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 155711
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 165582

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt +20138 +13,8 %
Unter 18-Jährige +2771 +10,9 %
18- bis unter 40-Jährige +5555 +12,2 %
40- bis unter 65-Jährige +5273 +11,1 %
65-Jährige und Ältere +6539 +24,5 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige +777 +18,6 %
3- bis unter 6-Jährige +111 +2,4 %
6- bis unter 10-Jährige +368 +6,3 %
10- bis unter 16-Jährige +1087 +13,5 %
16- bis unter 19-Jährige +630 +15,5 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige +2141 +9,4 %
75-Jährige und Ältere +4781 +36,4 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 41,5
2044 42,3
Jugendquotient 2024 31,0
2044 31,1
Altenquotient 2024 29,5
2044 33,0
Gesamtquotient 2024 60,5
2044 64,1
Billeter-Maß 2024 -0,5
2044 -0,5

Variante 4: Wanderungssaldo 25000 Personen

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 145444
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 158538
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 171357

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt +25913 +17,8 %
Unter 18-Jährige +3956 +15,6 %
18- bis unter 40-Jährige +7976 +17,5 %
40- bis unter 65-Jährige +7034 +14,8 %
65-Jährige und Ältere +6939 +26,0 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige +1021 +24,5 %
3- bis unter 6-Jährige +332 +7,1 %
6- bis unter 10-Jährige +637 +10,9 %
10- bis unter 16-Jährige +1433 +17,9 %
16- bis unter 19-Jährige +789 +19,5 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige +2578 +11,4 %
75-Jährige und Ältere +4953 +37,7 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 41,5
2044 42,0
Jugendquotient 2024 31,0
2044 31,1
Altenquotient 2024 29,5
2044 32,1
Gesamtquotient 2024 60,5
2044 63,2
Billeter-Maß 2024 -0,5
2044 -0,5

Einleitung

Um für die Zukunft zu planen und zu investieren, benötigt die Stadt Ingolstadt einen Ausblick, der zeigt, wie sich die Bevölkerung in den kommenden Jahren wahrscheinlich entwickeln wird. Dabei dient die Bevölkerungsvorausberechnung als Kompass. Basierend auf Erkenntnissen über vergangene Trends und Annahmen für die Zukunft (Geburtenraten, Sterbewahrscheinlichkeit und Wanderungen) soll ein Bild über die künftige Größe und Struktur der Bevölkerung nach Geschlecht und Alter in der Stadt vermittelt werden. Zu beachten ist jedoch, dass Bevölkerungsvorausberechnungen nicht in Stein gemeißelt sind. So können unerwartete Ereignisse in Politik und Wirtschaft die Vorausberechnungen ins Wanken bringen. In der Wissenschaft werden solche Ereignisse als „Black Swan“ (Schwarzer Schwan) bezeichnet. Sie finden in Bevölkerungsvorausberechnungen oft keine Berücksichtigung, da sie schwer vorhersehbar sind oder ihre Eintrittswahrscheinlichkeit als gering eingeschätzt wird. Beispiele hierfür sind der Mauerfall im Jahr 1989, die Finanzkrise 2008, die Corona-Pandemie sowie internationale Konflikte und Kriege, wie zuletzt in der Ukraine. Aufgrund dieser Tatsachen sollte mindestens alle zwei bis drei Jahre eine Bevölkerungsvorausberechnung mit den aktuellen Parametern durchgeführt werden. So können Politik und Verwaltung rechtzeitig auf Veränderungen reagieren.

In diesem Jahr hat das Sachgebiet Statistik und Stadtforschung zudem eine kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnung erstellt. Diese ist deutlich umfangreicher als die gesamtstädtische Bevölkerungsvorausberechnung, da sie jeden einzelnen Stadtbezirk berücksichtigt. Berücksichtigt werden dabei neben Geburten, Sterbefällen, Zuzügen und Wegzügen über die Stadtgrenzen auch die innerstädtischen Umzüge und die geplante Bautätigkeit. So erhält man ein differenzierteres Bild über die zu erwartende Entwicklung in den nächsten 20 Jahren.

Rückblick

Ingolstadt ist in den letzten 20 Jahren stetig und rasant gewachsen. Waren es laut Melderegister am 31.12.2005 noch 121 801 Einwohner, verzeichnete dieses zum Ende des Jahres 2024 bereits 145 444 Personen. Somit stieg Ingolstadts Bevölkerung in diesem Zeitraum im Durchschnitt um knapp 1 200 Einwohner pro Jahr an. Aber die Bevölkerungsentwicklung verlief nicht immer linear. Es gab Phasen mit niedrigerem und auch Phasen mit höherem Zuwachs. Während der Immobilien- und Finanzkrise oder der Corona-Pandemie waren die jährlichen Bevölkerungszuwächse deutlich unter dem Schnitt (bei Corona sogar im negativen Bereich). In Zeiten der Zuwanderung aus Südost- und Osteuropa, bei der Flüchtlingskrise und während des Ukrainekriegs lag dagegen der Zuwachs weit über dem Durchschnitt (siehe Abbildung 1).

Diagramm zu Bevölkerungsentwicklung 2005-2024 in Ingolstadt

Abbildung 1; Quelle: Melderegister Berechnung / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Die Bevölkerungsvorausberechnung 2005-2025 rechnete mit einer Zuwanderung von jährlich 960 Personen (höchstes Szenarium). Bis zum Jahr 2011 traf dies auch zu. Die Fluchtbewegungen durch Kriege waren allerdings nicht vorhersehbar und somit war die Zuwanderung deutlich höher als vorausberechnet. Selbst die pandemischen Auswirkungen von Corona konnten dem nichts entgegensetzen.

Ausblick

Ständige Veränderungen prägen derzeit das Weltgeschehen. Die Zukunft der Globalisierung und des Freihandels, die Klimakrise, kriegerische Konflikte und internationale Fluchtbewegungen sind allesamt Unsicherheitsfaktoren. Hinzu kommen offene Fragen zur Transformation in der Automobilindustrie, zum Fachkräftemangel und zu den Rahmenbedingungen in der EU. All diese und weitere Aspekte haben auch Auswirkungen auf Ingolstadt. Dadurch werden Entwicklungen schwerer vorauszuberechnen, was nicht nur für diese, sondern auch für zukünftige Bevölkerungsvorausberechnungen eine große Herausforderung darstellt.

Grundlagen

Für eine Bevölkerungsvorausberechnung benötigt man Meldedaten des zu untersuchenden Gebietes. Hier kann man auf mehrere Quellen zugreifen. Während das Bayerische Landesamt für Statistik die amtlichen Meldedaten verwendet, wird in dieser Vorausberechnung das Melderegister der Stadt Ingolstadt herangezogen. Grund dafür ist, dass es sich um eine kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnung handelt. Diese Kleinräumigkeit können die amtlichen Daten nicht abbilden. Sie zeichnen nur ein Bild der Gesamtstadt. Die Daten aus dem Melderegister sind dagegen ideal für die Berechnung, da sie auch Einblicke in tiefere Ebenen der Stadt ermöglichen, beispielsweise in Stadtbezirke und Unterbezirke.

Bei der Bevölkerungsvorausberechnung wurden alle Personen mit Hauptwohnsitz in Ingolstadt berücksichtigt. Die Aktualität und Kleinräumigkeit der Melderegisterdaten vermitteln dabei einen genauen Eindruck über die Entwicklungen der Geburten, der Sterbefälle und auch des Wanderungsverhaltens. Diese Erkenntnisse bilden dann die Ausgangslage, um Annahmen für die zukünftige Bevölkerungsentwicklung der Stadt zu treffen. Man kann davon ausgehen, dass vergangene Verhaltensweisen auch in die Zukunft übertragbar sind. Natürlich reicht die Untersuchung eines Jahres hierbei nicht aus. Bei der Betrachtung mehrerer Jahre muss man aber damit rechnen, dass es zu Schwankungen kommen kann. Diese können ein Ungleichgewicht bei den einzelnen Parametern auslösen. Um eine Bevölkerungsvorausberechnung über einen größeren Zeitraum zu berechnen, ist es daher notwendig Sondereinflüsse und Sondergruppen genauer zu betrachten. Diese könnten sich so auf vergangene Trends auswirken, dass die Fortschreibung verfälscht wird. Zu diesen Sondereinflüssen gehören zum Beispiel die Fluchtkrise 2014-2016, die Corona-Pandemie und der Ukraine Krieg. Die Sondergruppen wären hierbei die Flüchtlinge. Die Corona-Pandemie hat zwar deutliche Spuren bei den Wanderungen hinterlassen, fällt aber bei der Gesamtbetrachtung über die Jahre nicht so stark ins Gewicht. Aus diesem Grund ist dieser Sondereinfluss zu vernachlässigen. Der starke Anstieg von Flüchtlingen dagegen hatte durch das ANKER-Zentrum - eine Einrichtung für die Unterbringung von Asylbewerbern, insbesondere mit geringer Bleibeperspektive, in der Stadt Ingolstadt - einen großen Einfluss auf das Wanderungsgeschehen. Dadurch könnte es zu einer Verzerrung kommen, sodass diese Gruppe bei den Berechnungen nicht berücksichtigt wurde.

Methodik

Die Bevölkerungsvorausberechnung 2025-2044 wurde mit der vom KOSIS-Verbund konzipierten Software SIKURS erstellt. Das Programm wurde für Bevölkerungsvorausberechnungen entwickelt und wird von über 100 Städten in Deutschland verwendet.

Die Berechnungen erfolgen auf Grundlage des deterministischen Kohorten-Komponentenmodell. Bei diesem Modell wird die Bevölkerung - aufgeteilt nach Altersjahrgängen und Geschlecht und Jahr für Jahr fortgeschrieben.

Beispiel: Eine weibliche Person in der Altersgruppe 49-50 Jahre rückt für jedes Jahr der Bevölkerungsvorausberechnung in die nächsthöhere Altersgruppe, im nächsten Jahr also in die Gruppe weiblich 50-51 Jahre.

Als Rechengrundlage werden Quoten und Raten benötigt, die nach Altersjahren, Geschlecht und Stadtbezirken aufgeteilt werden. Um diese Quoten und Raten zu bestimmen, werden Daten vergangener Jahre als Grundlage genutzt. Für die Zukunft fließt dann eine angenommene Entwicklung ein. So kann der aktuelle Zustand beibehalten werden oder auch der Trend dynamisch fortgeschrieben werden. Zusätzlich fließen neben diesen Daten auch noch der zukünftige Wanderungssaldo sowie die zukünftige Neubautätigkeit in die Vorausberechnung ein. Der Wanderungssaldo oder auch differenzierter das Zuzugs- und Wegzugsvolumen können entweder aus der Vergangenheit abgeleitet werden oder auch neu bestimmt werden. Bei der Neubautätigkeit und dem daraus resultierenden Neubaubezug fließen die zukünftigen Bauvorhaben im Bestand, in Bebauungsplänen und gegebenenfalls auch in Flächennutzungsplänen mit ein. All diese Komponenten werden dann mit dem Einwohnerbestand des Vorjahres berechnet und ergeben dann die Endbevölkerung des Vorausberechnungsjahres (siehe Abbildung 2).

Vereinfachte Abbildung des SIKURS-Modell

Abbildung 2; Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Typisierung und Varianten

Da Sikurs auch für kleinräumige Berechnungen geeignet ist, ist es möglich, dass die Bevölkerungsvorausberechnung für die Stadt Ingolstadt nicht nur für das gesamte Stadtgebiet gerechnet werden kann, sondern auch für die einzelnen Stadtbezirke.

Um für diese teils kleinen Einheiten genügend Daten zur Berechnung der Raten / Quoten zur Verfügung zu haben, war es sinnvoll ähnliche Stadtbezirke zu Typen zusammenzufassen. Mittels Clusteranalyse wurden so sechs Geburtentypen über die zusammengefasste Geburtenziffer, ein Sterbetyp für das gesamte Stadtgebiet sowie 12 Wanderungstypen und 12 Neubautypen gebildet.

Als Referenzzeitraum wurden die Jahre 2012 bis 2024 zugrunde gelegt. Dieser lange Zeitraum stellt sicher, dass größere Schwankungen (z.B. Flüchtlingskrisen und Corona) erkannt werden und ausgeglichen werden können.

Um unterschiedliche Bevölkerungsentwicklungen abbilden zu können, wurden vier Varianten gerechnet. Sie unterscheiden sich allein in der Höhe des zukünftigen Wanderungssaldos (10 000, 15 000, 20 000 und 25 000 innerhalb von 20 Jahren). Alle anderen Annahmen zu Geburten, Sterbefällen und Wegzugsraten, Zuzugsquoten sowie die Binnenwanderung sind bei allen Szenarien gleich. Damit lässt sich die Planung je nach Höhe der Zuwanderung in den nächsten Jahren flexibel anpassen. In diesem Bericht wird das Szenario. mit einem Wanderungssaldo von 15 000 Personen innerhalb von 20 Jahren detailliert dargestellt.

Annahmen

In diesem Abschnitt werden die Annahmen für die einzelnen Bausteine der Bevölkerungsentwicklung sowie die erarbeiteten Varianten des zukünftigen Wanderungssaldos vorgestellt. Dabei wird auch die Bautätigkeit berücksichtigt. Zu-, Weg- und Umzüge sowie die Entwicklung der Geburten- und Sterberaten sind in den Annahmen enthalten. Außerdem mussten Annahmen über den zukünftigen Wanderungssaldo sowie das geplante Baugeschehen getroffen werden.

Entwicklung der Geburten und Fertilität

Abbildung 3 zeigt die Entwicklung der Geburten und Sterbefälle sowie des natürlichen Saldos. Die Darstellung bezieht sich auf Ingolstadt. Sie zeigt die Entwicklung seit 1950. Bis Anfang der 1970er Jahre entwickelten sich die Geburten in Ingolstadt ähnlich wie im Rest der Bundesrepublik. Anfang der 1950er Jahre waren die Geburtenzahlen niedriger. Dann stiegen die Zahlen stetig an und erreichten in den 1960er Jahren ihren Höhepunkt. Es wurde die Babyboomer-Generation geboren. Danach gab es den „Baby-Knick“, verkürzt gerne als „Pillen-Knick“ bezeichnet, der auch in Ingolstadt erkennbar ist. Während die Geburten in Deutschland ab 1972 erheblich sanken, blieb deren Zahl in Ingolstadt bis 1989 konstant bei circa 1 000 Geburten jährlich, um dann ab 1990 wieder leicht anzusteigen. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er Jahre nun selbst Kinder bekamen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sank die Zahl der Geburten wieder leicht - bedingt durch die geburtenschwächeren Jahrgänge der 1970er Jahre - und stieg danach wieder deutlich an. Hervorzuheben sind die Jahre 2018 mit 1 645 und 2021 mit 1 608 Geburten. In diesen beiden Jahren kam es zu besonderen Entwicklungen, die durch die Flüchtlingskrise und die Corona-Pandemie verursacht wurden. Seit 2023 ist die Zahl der Geburten wieder rückläufig.

Diagramm zu Geburten, Sterbefälle und natürlicher Saldo in Ingolstadt seit 1950

Abbildung 3; Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik (bis 2006) und Melderegister (ab 2007) Berechnungen: Statistik und Stadtforschung

Fertilität oder Fruchtbarkeit, wird als die Fähigkeit definiert, sich fortzupflanzen und Nachkommen zu zeugen. Die zusammengefasste Geburtenziffer (Total Fertility Rate, TFR) ist das meistverwendete Maß für sie. Diese Angabe zeigt an, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens bekommt, wenn ihr Geburtenverhalten dem durchschnittlichen Geburtenverhalten von Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren im Betrachtungszeitraum entspricht. Wenn man weiß, wie viele Männer und Frauen es gibt, wie lange sie leben und nicht berücksichtigt, dass manche Leute wegziehen, dann bedeutet ein Wert von 2,1 Kindern pro Frau, dass die Zahl der Einwohner gleichbleibt.

Die zusammengefasste Geburtenziffer der Stadt Ingolstadt blieb seit dem Jahr 2000 deutlich unter dem Reproduktionsniveau von 2,1 Kindern pro Frau (siehe Abbildung 4). Im langjährigen Mittel der Jahre 2000 bis 2024 betrug sie 1,46 und lag somit über dem langjährigen Durchschnitt Bayerns und Deutschlands von 1,43. Bis 2004 bewegte sich die TFR entgegen des bayern- bzw. deutschlandweiten Trends zwischen 1,46 und 1,56. Im Jahr 2005 sank sie dann erheblich auf 1,37 ab. Bis zum Jahr 2010 blieb die Geburtenziffer dann konstant und erreichte im Jahr 2012 mit einem Wert von 1,31 Kindern pro Frau den Tiefstwert, während die Zahlen im Rest des Landes bereits langsam anstiegen. In den Folgejahren stieg die Geburtenziffer wieder deutlich an. In den Jahren 2018 und 2021 wurden mit 1,64 bzw. 1,63 die höchsten Werte erreicht. Seit 2022 sinkt die Geburtenziffer wieder. Diese Tendenz zeichnet sich auch auf Landesebene sowie in der gesamten Bundesrepublik ab.

Diagramm zur zusammengefassten Geburtenziffer in Ingolstadt, Bayern und Deutschland seit 2000

Abbildung 4; Quelle: Bundesamt für Statistik, Bayerisches Landesamt für Statistik, Melderegister Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Auch in Ingolstadt kam es durch die Flüchtlingskrise zu starken Bevölkerungszuwächsen. Seit 2015 gibt es in der Stadt Gemeinschaftsunterkünfte und ANKER-Zentren. Im Jahr 2017 kamen besonders viele Flüchtlinge nach Ingolstadt. Während es sich früher meist um männliche Flüchtlinge handelte, ist seit 2016 auch ein erhöhter Zuwachs an weiblichen Flüchtlingen zu verzeichnen. Die Flucht ganzer Familien bzw. der Familiennachzug wirkte sich dann auch auf die Geburten im Jahr 2018 aus. Dieser Effekt ist in den Folgejahren nicht mehr zu beobachten. Es ist daher sinnvoll, die Geburten im Jahr 2018 bei der Bevölkerungsvorausberechnung nicht zu berücksichtigen, da es sich hierbei um eine Sonderentwicklung handelt.

Ebenso werden die Geburten im Jahr 2021 bei der Bevölkerungsvorausberechnung nicht berücksichtigt, da die Auswirkungen der Corona-Pandemie ebenfalls als Sonderentwicklung gelten könnten.

Zurzeit sinkt die Geburtenrate kontinuierlich. Ob es sich hierbei um eine langfristige Entwicklung handelt oder ob in wenigen Jahren Nachholeffekte zu einem rasanten Anstieg der Geburtenrate führen werden, ist offen. Als Orientierung für die Entwicklung der zusammengefassten Geburtenziffer diente die Bevölkerungsvorausberechnung des Bayerischen Landesamtes für Statistik. Auf Basis der Jahre 2020 bis 2023 erfolgte eine Berechnung der altersspezifischen Geburtenraten für das Jahr 2024. Diese Werte laufen in der ersten Phase bis zum Jahr 2033 linear auf den langfristigen Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2023 zu, während sie in der zweiten Phase von 2034 bis 2044 konstant gehalten werden. Darüber hinaus wurde bei der Modellierung der Geburtenraten die Annahme berücksichtigt, dass das Alter der Mütter bei der Geburt weiterhin moderat ansteigen wird.

Um die Unterschiede in den Geburtenhäufigkeiten innerhalb des Stadtgebiets zu berücksichtigen, wurden die zwölf Stadtbezirke mittels Clusteranalyse typisiert. Die Grundlage sind die zusammengefassten Geburtenziffern von 2013 bis 2024. Die Ergebnisse sind in Abbildungen 5 a-f dargestellt.

Typ 1 (sehr niedrig)

Dieser Typ zeichnet sich durch eine sehr niedrige zusammengefasste Geburtenziffer aus. Im Referenzzeitraum betrug diese 1,19. In diesen Typ fällt nur der Stadtbezirk 01 - Mitte. Aufgrund der Nähe zur Universität und zur THI lebt hier eine sehr junge Bevölkerung. Es gibt zwar viele Frauen im gebärfähigen Alter, aber sie bekommen noch keine Kinder.

Diagramm zu TFR Typ 1

Abbildung 5a; Quelle: Sikurs Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Typ 2 (moderat niedrig I)

Mit einer TFR von 1,52 weist dieser Typ die zweitniedrigste Geburtenrate auf. Er umfasst die Stadtbezirke 02 - Nordwest und 03 - Nordost. Diese beiden Stadtbezirke sind die bevölkerungsreichsten. Sie haben eine vergleichsweise junge Bevölkerung, sind aber nicht so sehr studentisch geprägt wie der Stadtbezirk 01 - Mitte.

Diagramm zu TFR Typ 2

Abbildung 5b; Quelle: Sikurs Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Typ 3 (mittel)

Die Stadtbezirke 04 - Südost und 10 - Süd bilden den Typ 3. Hier liegt die TFR im Bezugszeitraum bei 1,54. In den letzten Jahren wurde hier sehr viel gebaut. So siedelten sich viele junge Familien in diesen Stadtteilen an. Dies führte auch zu einer Geburtensteigerung.

Diagramm zu TFR Typ 3

Abbildung 5c; Quelle: Sikurs Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Typ 4 (moderat hoch)

Die zusammengefasste Geburtenziffer dieses Typs liegt mit 1,62 im moderat hohen Bereich. 05 - Südwest, 06 - West und 07 - Etting sind die Stadtbezirke, die hier zusammengefasst wurden. Wenn die Volljährigkeit erreicht wird, ziehen junge Leute oft aus diesen Teilen der Stadt weg, kehren aber oft zur Familiengründung wieder zurück. Dies ist vermehrt in den letzten Jahren passiert.

Diagramm zu TFR Typ 4

Abbildung 5d; Quelle: Sikurs Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Typ 5 (sehr hoch)

Typ 5 hat mit 1,78 die höchste Geburtenziffer im Stadtgebiet. Zu diesem Typ gehören die Stadtbezirke 08 - Oberhaunstadt und 09 - Mailing. In diesen beiden Stadtbezirken gibt es viele Ein- und Zweifamilienhäuser. Die dort wohnenden Familien haben oft mehr als ein oder zwei Kinder.

Diagramm zu TFR Typ 5

Abbildung 5e; Quelle: Sikurs Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Typ 6 (moderat niedrig II)

Obwohl der Typ 6 mit einer TFR von 1,52 die gleiche Fruchtbarkeitsrate aufweist wie der Typ 2, unterscheiden sie sich. Während Frauen des Typs 2 eher in jüngeren Jahren (25 bis 30) Kinder bekommen, sind Frauen des Typs 6 oft über 30 Jahre alt. Das trifft auf die Stadtbezirke 11 - Friedrichshofen-Hollerstauden und 12 - Münchener Straße zu.

Diagramm zu TFR Typ 6

Abbildung 5f; Quelle: Sikurs Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Entwicklung der Sterbefälle und Mortalität

Die Sterblichkeit (Mortalität) ist ein weiterer Faktor, der bei der Bevölkerungsentwicklung berücksichtigt werden muss. Wie aus Abbildung 3 ersichtlich wird, nehmen die Sterbefälle seit 1950 stetig zu. Diese Entwicklung wurde einerseits durch das Bevölkerungswachstum und andererseits durch den stetig steigenden Anteil älterer Menschen beeinflusst. In einer Gesellschaft mit einem hohen Anteil älterer Menschen ist die Sterblichkeit somit höher als in einer Gesellschaft mit einem hohen Anteil junger Menschen.

Die Bildung von Sterberaten ist die beste Methode, um die Entwicklung der Sterbefälle in der Vergangenheit zu analysieren und die Mortalität abzubilden. Dabei wird die Anzahl der Sterbefälle pro 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner der Bevölkerung eines Jahres berechnet. Mithilfe dieser Sterberaten lassen sich Sonderentwicklungen besser erkennen (siehe Abbildung 6).

Diagramm zur Sterberate in Ingolstadt seit 2013

Abbildung 6; Quelle: Melderegister Berechnung / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Ein Blick auf die Grafik zeigt, dass die Sterberate Schwankungen unterliegt. Auf Jahre mit höheren Sterberaten folgen in der Regel Jahre mit niedrigeren Sterberaten. Mit Spitzenwerten über 10 stechen die Jahre 2021 und 2022 besonders heraus. In den Folgejahren sank die Sterberate wieder. Da es sich hierbei um eine Sonderentwicklung handeln könnte, wurden diese Jahre bei der Vorausberechnung nicht berücksichtigt.

Die Entwicklung der Sterbefälle wird jedoch auch von der Lebenserwartung beeinflusst. Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik hat sich die Lebenserwartung in Bayern seit der ersten Sterbetafel von 1891/1900 mehr als verdoppelt. Ursächlich hierfür sind unter anderem medizinische Fortschritte, bessere sanitäre Bedingungen, eine verbesserte Ernährung und eine höhere Lebensqualität. Seit Beginn der Berechnungen haben Mädchen bei der Geburt eine höhere Lebenserwartung als Jungen. Mit zunehmendem Alter nimmt diese geschlechtsspezifische Differenz jedoch ab.

Um der weiterhin steigenden Lebenserwartung Rechnung zu tragen, wurden für die Bevölkerungsvorausberechnung die Sterberaten über den gesamten Vorausberechnungshorizont hinweg dynamisiert. Für eine verlässliche Berechnung der Lebenserwartung ist eine große Anzahl von Sterbefällen erforderlich. Die Stadt Ingolstadt verfügt jedoch über zu geringe Fallzahlen, um eine valide Aussage zu treffen, da die Daten nicht aussagekräftig genug wären, um konkrete Schlüsse ziehen zu können. Deshalb wird für die Vorausberechnung die Lebenserwartung des Bayerischen Landesamtes für Statistik zugrunde gelegt. Dazu wird die Sterbetafel 2021/2023 desselben Amtes genutzt. Auf Grundlage dieser Tafel und der Bevölkerungsvorausberechnung des Landesamtes wurde bis zum Jahr 2044 interpoliert (siehe Abbildung 7). Damit ergibt sich für das Jahr 2044, dem letzten Jahr der Bevölkerungsvorausberechnung, eine Lebenserwartung von 80,89 Jahren (+1,95 Jahre seit 2023) für Männer und von 84,97 Jahren für Frauen (+1,46 Jahre seit 2023).

Tabelle zur Entwicklung der Lebenserwartung auf Grundlage der Sterbetafel 2021/2023

Abbildung 7; Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik Berechnung / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Außenwanderung

Neben Geburten und Sterbefällen haben Wanderungen einen bedeutenden Einfluss auf die Bevölkerungsentwicklung. Zuzüge und Wegzüge können eine Stadt wachsen oder schrumpfen lassen. Sie unterliegen jedoch auch den stärksten Schwankungen und damit den größten Unsicherheiten.

Auch in Ingolstadt ist diese Volatilität erkennbar (siehe Abbildung 8). In den 1950er- und 1960er-Jahren ließen Gastarbeiter den Wanderungssaldo steigen. Im Jahr 1972 wurde Ingolstadt zur kreisfreien Stadt. Diese Gebietsreform ist in der Grafik deutlich erkennbar. Auch die Grenzöffnung im Jahr 1989 wirkte sich auf Ingolstadt aus. So zogen in den Jahren 1989/1990 fast 20 000 Menschen nach Ingolstadt, während nur rund 12 000 die Stadt verließen. In den Folgejahren sank der Wanderungssaldo und erreichte 1998 den Tiefststand dieser Dekade. Ursächlich hierfür waren die Wirtschaftskrise und die Rückkehr jugoslawischer Flüchtlinge in ihr Heimatland. Danach nahmen die Zuzüge wieder zu. Im Jahr 2004 platzte die Internetblase, was zu einer Wirtschaftskrise führte. Auch hier kam es zu einer Verringerung des Wanderungssaldos. Dies wiederholte sich 2009 mit der Finanz- und Immobilienkrise. Anfang der 2010er Jahre kam es neben den EU-Erweiterungen (ab 2004) auch zur Fluchtkrise, was zu einem deutlichen Anstieg der Zuzüge führte. Diese Entwicklung wurde durch die Automobilkrise und die Coronapandemie unterbrochen, bis es 2022 aufgrund des Ukraine-Krieges wieder zu einem sprunghaften Anstieg kam.

Diagramm zu Zuzüge, Wegzüge und Wanderungssaldo in Ingolstadt seit 1950

Abbildung 8; Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik (bis 2006) und Melderegister (ab 2007) Berechnungen: Statistik und Stadtforschung

Als Referenzzeitraum für Zuzüge und Wegzüge ins bzw. aus dem Stadtgebiet wurden die Jahre 2013 bis 2024 zugrunde gelegt. Bei der Berechnung der Wegzugsraten und Zuzugsquoten wurden die Jahre 2014, 2020 und 2022 jedoch nicht berücksichtigt.

Im Jahr 2014 kam es aufgrund hoher Fluchtbewegungen zu einem erhöhten Zuzug aus dem Ausland. Im Zuge der Corona-Pandemie im Jahr 2020 wirkten sich die einschränkenden Maßnahmen deutlich auf die Wanderungen aus, sodass hier ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen war. Das Jahr 2022 lag beim Zuzugs-Wegzugsaldo deutlich über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Aufgrund des Ukrainekriegs kam es zu einem starken Anstieg der Zuzüge in die Stadt. Seit 2023 sind diese Zahlen wieder rückläufig, liegen aber weiterhin auf einem leicht erhöhten Niveau. Zudem enthalten die zu berücksichtigenden Jahre (2015 bis 2019, 2021 sowie 2023 bis 2024) keine Zu- und Wegzüge aus den ANKER-Zentren und Gemeinschaftsunterkünften. Aufgrund der stetigen Verteilung kommt es dort zu einer hohen Frequenz an Wanderungsbewegungen, die ein verzerrtes Bild widerspiegeln würden. 

In Ingolstadt und Umgebung wurde in den letzten Jahren zudem viel gebaut. Das zog auch viele Menschen von außerhalb an. Um die Bewegungen in und aus der Stadt gleichbleibend abbilden zu können, wird der Neubaubezug ebenfalls nicht berücksichtigt.

Bei den Zu- und Wegzügen waren 50,5 % männlich und 49,5 % weiblich. Als Orientierung diente das Bayerische Landesamt für Statistik.

Für dieses Vorausberechnungsmodell wurden darüber hinaus drei Außentypen gebildet, da diese unterschiedlichen Faktoren unterliegen und dadurch unterschiedliche demografische Strukturen aufweisen. Der Außentyp 1 umfasst Wanderungen aus der Region Ingolstadt. Wanderungen mit dem Rest Deutschlands sind im Außentyp 2 enthalten, während Außentyp 3 die Wanderungen mit dem Ausland umfasst.

Aufgrund der Unstetigkeit des bisherigen Wanderungsverhaltens ist es schwierig, das zukünftige Wanderungsverhalten abzubilden. Aus diesem Grund wurden in der Vorausberechnung vier Varianten durchgerechnet. Diese bilden einen möglichen Schwankungsbereich ab und zeigen, wie sich die Bevölkerung entwickeln könnte.

Variante 1

Der Wanderungssaldo beträgt 10 000 innerhalb des Vorausberechnungszeitraums. Dieses Szenario entspricht in etwa der Bevölkerungsvorausberechnung für das Jahr 2043 des Bayerischen Landesamts für Statistik.

Variante 2

Für Variante 2 wurde das durchschnittliche Bevölkerungswachstum der Jahre 2022 bis 2025 (Modellierung der Einwohnerzahl zum 31.12.2025) zugrunde gelegt. Dies entspricht einem jährlichen Zuwachs von etwa 750 Personen bzw.

15 000 Personen innerhalb von 20 Jahren.

Variante 3

Bei dieser Version beträgt der Saldo der Wanderungen insgesamt 20 000 im Zeitraum von 2025 bis 2043. Dieser Wert basiert auf der durchschnittlichen jährlichen Bevölkerungsentwicklung von 2019 bis 20252.

Variante 4

Hier liegt die Differenz zwischen Zu- und Wegzügen bei 25 000 Personen in 20 Jahren. Sie bezieht sich auf die durchschnittliche jährliche Bevölkerungsentwicklung von 2014 bis 20252.

Bei allen vier Varianten wird der jährliche Wanderungssaldo prozentual gleichmäßig verteilt (siehe Abbildung 9). In den Jahren 2025 bis 2026 beträgt die Verteilung jeweils 6 %. Von 2027 bis 2042 entfallen auf jedes Jahr 5 % des gesamten angenommenen Wanderungssaldos. In den letzten beiden Vorausberechnungsjahren beträgt der Anteil schließlich 4 %.

Tabelle zum jährlichen Wanderungssaldo 2025 bis 2044

Abbildung 9; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Binnenwanderung

Da es sich um eine kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnung handelt, müssen auch die Umzüge zwischen den Stadtteilen berücksichtigt werden. Dies geschieht mithilfe von Binnenwegzugsraten und -typen. Im Referenzzeitraum von 2013 bis 2024 lag die Anzahl der Binnenzu- und -wegzüge stets zwischen 8 000 und 10 000.

Großen Einfluss auf das Umzugsgeschehen in dieser Zeit hatten neben der Bautätigkeit auch die Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der Stadt. Binnenwanderungen durch den Neubaubezug in der Vergangenheit sowie die früheren Umverteilungen in den ANKER-Zentren verzerren die Daten. Für die Zukunft würde das bedeuten, dass entweder Gebiete „leerlaufen”, weil dort in der Vergangenheit nicht gebaut wurde, oder es würde aufgrund der vergangenen Neubautätigkeit bzw. der ANKER-Zentren einen zu starken Zuwachs geben. Aus diesem Grund wurden die Daten bereinigt und Umzüge mit diesen Ursachen nicht berücksichtigt.

Bei der Typisierung der Binnenwanderung wurden zwölf Typen gebildet. Jeder Stadtbezirk bildet seinen eigenen Typ, da keine eindeutigen Gemeinsamkeiten auszumachen sind.

Neubautätigkeit

Die Bevölkerungsentwicklung wird auch von der Neubautätigkeit in einzelnen Stadtbezirken beeinflusst. Daher gibt es in SIKURS den Baustein “Neubau”. Dieser kommt auch in dieser Vorausberechnung zum Einsatz. Die Zuzüge aus dem Außenraum und Umzüge innerhalb der Stadt werden gezielt in die Gebietseinheiten mit Neubau gelenkt, da dort ein höherer Bevölkerungszuwachs zu erwarten ist als in Gebieten ohne Wohnungsbau. Die zukünftigen Bebauungspläne des Stadtplanungsamtes und das zu erwartende Baugeschehen in bereits bestehenden Bebauungsplänen sowie der Bauüberhang dienten als Grundlage für die Neubautätigkeit. Analysen der Baustatistik vergangener Jahre ergaben, dass rund 60 % des Baugeschehens nicht in neuen, sondern in älteren Bebauungsplänen stattfindet. Diese Erkenntnis wurde auch auf die zukünftige Bautätigkeit übertragen und den einzelnen Stadtbezirken zeitlich zugeordnet.

Dabei ist die Berücksichtigung der Tatsache erforderlich, dass die demografische Struktur von Neubaubeziehern eine deutliche Abweichung von der allgemeinen Struktur der Bevölkerung aufweist (siehe Abbildung 10). Der Großteil der erwachsenen Neubaubezieher ist zwischen 25 und 35 Jahre alt, zudem gibt es prozentual deutlich mehr Kinder. Der Anteil der älteren Bevölkerung ist dagegen sehr gering. Diese Daten wurden über die Zuzüge der Jahre 2011 bis 2014 an Anschriften mit Neubauten aus der Bautätigkeitsstatistik der entsprechenden Jahre ermittelt.

Bevölkerungspyramide je zu Neubaubezieher in Ingolstadt nach Altersjahren und Bevölkerung insgesamt

Abbildung 10; Quelle: Baustatistik und Melderegister Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Aus diesen Daten lässt sich auch ableiten, wie viel zusätzlicher Zuzug aufgrund des Neubaus von außerhalb der Stadt zu erwarten ist. So wurden innerhalb des Referenzzeitraums circa 40 % der Neubauwohnungen von Personen bezogen, die zuvor nicht in Ingolstadt wohnten. Diese Zuzüge wurden vom berechneten Wanderungsvolumen abgezogen, wodurch sich der Wanderungssaldo verringerte.

Gesamtstädtische Ergebnisse der Bevölkerungsvorausberechnung

Im weiteren Verlauf werden die Ergebnisse für Ingolstadt präsentiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Variante 2. Bei der Darstellung der Gesamtentwicklung wird diese Variante mit den anderen drei Varianten verglichen. Eine detaillierte Analyse der Bevölkerungsentwicklung und der Entwicklung der Stadtbezirke im Vergleich wird dagegen ausschließlich für die Variante 2 vorgestellt.

Entwicklung der Bevölkerung unter verschiedenen Wanderungsannahmen

Ingolstadt ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Ursächlich hierfür war vor allem die Zuwanderung in die Stadt. Die Differenz aus Geburten und Sterbefälle hatte dagegen nur einen geringen Einfluss auf das Bevölkerungswachstum. Auch in den vier berechneten Varianten setzt sich dieser Trend fort (siehe Abbildung 11). Je höher das angenommene Wanderungssaldo eines Szenarios ist, desto stärker steigt auch die Bevölkerungszahl bis 2044.

In Variante 1 wächst die Bevölkerung bis zum Jahr 2044 auf 153 981 Personen. Das ist eine Steigerung um 5,9 % im Vergleich zum Jahr 2024, während bei der Variante 2 bereits ein Bevölkerungszuwachs von 9,8 % (159 778 Einwohner im Jahr 2044) zu verzeichnen ist. In Variante 3 wächst die Bevölkerungszahl auf 165 582 Einwohner (+13,8 %) an und in Variante 4 ist mit 171 357 Einwohnern (+17,9 %) der Zuwachs am größten.

Diagramm zur Bevölkerungsentwicklung in Ingolstadt bis 2044 in vier Varianten

Abbildung 11; Quelle: Melderegister und Sikurs Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Der natürliche Saldo, also die Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen, liegt je nach Variante über den gesamten Vorausberechnungszeitraum zwischen -1 588 (Variante 1) und +717 (Variante 4). Dies zeigt, dass der Einwohnerzuwachs hauptsächlich vom Wanderungssaldo abhängt und der natürliche Saldo auch in Zukunft nur eine untergeordnete Rolle spielen wird (vgl. Abbildung 12). Ursächlich für die große Varianz im natürlichen Saldo ist die unterschiedliche Altersstruktur, die sich aus den verschiedenen Szenarien ergibt. Während in Variante 1 die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter aufgrund des geringeren Wanderungssaldos konstant bleibt, steigt die Zahl der über 65-Jährigen kontinuierlich an. So kommt es zu weniger Geburten, während die Zahl der Sterbefälle steigt. Je höher der Wanderungssaldo ist, desto mehr wandelt sich diese Tatsache. In den anderen Varianten steigt die Zahl der älteren Menschen zwar auch stetig an, durch die Zuwanderung kommen jedoch auch mehr Frauen im gebärfähigen Alter hinzu, sodass die Zahl der Geburten steigt und der natürliche Saldo zunehmend in den positiven Bereich wandert.  

Diagramm zum natürlichen Saldo und Wanderungssaldo in Ingolstadt 2007 bis 2024 und berechnet 2025 bis 2044

Abbildung 12; Quelle: Melderegister und Sikurs Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Entwicklung der Altersstruktur für die Variante 2

Die Bevölkerungspyramide in Abbildung 13 zeigt die Veränderungen der Bevölkerungszahlen und der Altersstrukturen. Es ist gut erkennbar, dass die Bevölkerung im Vorausberechnungszeitraum altert.

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen im Alter von 0 bis unter 18 Jahren wird laut Vorausberechnung leicht ansteigen (siehe Abbildung 14). Allerdings entwickeln sich die einzelnen Altersgruppen unterschiedlich stark. Aufgrund höherer Zuwanderung steigen die Fertilität und somit auch die Geburten. Dadurch erhöht sich die Zahl der Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren um 530 (+12,7 %). In der Altersgruppe der 3- bis unter 6-Jährigen gibt es hingegen einen leichten Rückgang um 2,5 %. In der Gruppe der 6- bis unter 10-Jährigen gibt es einen schwachen Anstieg um 1,5 %. Dafür steigen die Altersgruppen der 10- bis unter 15-Jährigen (+7,5 %) und der 15- bis unter 18-Jährigen (+14,1 %) umso stärker an. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die geburtenstarken Jahrgänge der 2010er Jahre Ende 2020 bzw. Anfang 2030 in die Familiengründungsphase kommen. In der Modellrechnung beläuft sich der Anstieg bis 2044 auf rund 6 %, also von knapp 25 360 auf rund 26 920 Kinder. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung geht geringfügig zurück von 17,4 % (2024) auf 16,8 % (2044).

Bevölkerung in Ingolstadt nach Altersjahren im Vergleich 2024 und 2044 (Variante 2)

Abbildung 13; Quelle: Melderegister und Sikurs Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter (18 bis unter 65 Jahre) wird im Jahr 2044 laut Berechnung bei knapp 100 000 liegen. Das sind rund 1 560 Personen mehr als im Jahr 2024, trotzdem sinkt ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung um 1,6 Prozentpunkte von 64,2 Prozent im Jahr 2024 auf 62,6 Prozent im Jahr 2044. Während die Altersgruppen der 18- bis unter 25-Jährigen (+8,6 %), der 25- bis unter 30-Jährigen (+7,7 %) und der 30- bis unter 45-Jährigen (+5,9 %) moderat ansteigen, ist bei der Gruppe der 45- bis unter 55-Jährigen mit einem Plus von 13,7 % das Wachstum deutlich stärker. Bei den 55- bis unter 65-Jährigen fällt der Anstieg mit 1,7 % erheblich geringer aus. Diese Anstiege sind in allen Altersgruppen hauptsächlich durch die Zuwanderung bedingt. Bei den 45- bis unter 55-Jährigen kommt hinzu, dass es sich um die Kinder der „Babyboomer“ handelt, die 2044 diese Altersklasse erreichen.

Die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er- und 1960er-Jahre haben im Jahr 2044 das Rentenalter längst erreicht. Entsprechend steigt die Anzahl der über 65-Jährigen an. Mit über 32 850 Personen werden sie im Jahr 2044 einen Anteil von 20,6 Prozent an der Gesamtbevölkerung ausmachen. Verglichen mit dem Jahr 2024 ist das eine Steigerung um mehr als 6 100 Personen bzw. 2,2 %. In der Altersgruppe der 65- bis unter 75-Jährigen steigt die Bevölkerung um 11,1 % an. Die Gruppe der 75- bis unter 85-Jährigen verzeichnet mit +36,3 % das größte Wachstum, gefolgt von der Gruppe der 85-Jährigen und Älteren mit +32,7 %. Neben der Babyboomer-Generation lässt auch die steigende Lebenserwartung diese Altersklassen anwachsen.

Tabelle zu Bevölkerungsentwicklung 2024 bis 2044 nach Altersgruppen (Variante 2)

Abbildung 14; Quelle: Melderegister und Sikurs Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Die Änderung der Altersstruktur der Bevölkerung lässt sich auch mithilfe der Indikatoren Jugendquotient und Altenquotient sowie des Durchschnittsalters gut abbilden (siehe Abbildung 15).

Der Jugendquotient zeigt das Verhältnis von Kindern und Jugendlichen (bis unter 20 Jahre) zu den Menschen im erwerbsfähigen Alter (20 bis unter 65 Jahre) in einer Bevölkerung an. Er ist eine wichtige Kennzahl für die demografische Struktur, gibt Einblicke in das Verhältnis der Generationen und hilft, die zukünftigen Versorgungsaufgaben für Bildung und Betreuung zu erfassen. In der Vorausberechnung steigt er bis in die 2030er Jahre stetig an (Höchstwert von 2030 bis 2034), sinkt dann wieder ab und erreicht im Jahr 2044 mit einem Wert von 31,1 etwa das Niveau von 2024.

Der Altenquotient stellt dagegen das Verhältnis von Personen im Rentenalter (über 65 Jahre) zu 100 Personen im erwerbsfähigen Alter (20 bis unter 65 Jahre) dar. Er wird oft zur Beurteilung des demografischen Wandels und der Alterung der Bevölkerung verwendet. Seit 2018 steigt der Altenquotient in Ingolstadt stetig an. Im Vorausberechnungszeitraum setzt sich dieser Trend bis zum Jahr 2036 fort, danach bleibt der Verlauf bis zum Jahr 2041 relativ konstant. Ab 2042 steigt er wieder leicht an und erreicht im Jahr 2044 mit einem Wert von 33,9 (+4,4 im Vergleich zu 2024) seinen Höhepunkt.

Auch das Durchschnittsalter ist eine wichtige demografische Kennzahl, die zur Beschreibung der Altersstruktur dient. In der Vergangenheit lag das Durchschnittsalter in Ingolstadt zwischen 41,7 (2012) und 41,5 (2024). Aufgrund des steigenden Anteils älterer Menschen steigt es in der Modellrechnung kontinuierlich an und erreicht im Jahr 2044 einen Wert von 42,6.

Diagramm zur Entwicklung von Durchschnittsalter, Jugend- und Altenquotient in Ingolstadt 2012 bis 2044

Abbildung 15; Quelle: Melderegister und Sikurs Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Ergebnisse der Vorausberechnung für die 12 Stadtbezirke

Das Besondere an einer städtischen und kleinräumigen Vorausberechnung besteht darin, dass sie mögliche Entwicklungsverläufe nicht nur für die Gesamtstadt, sondern auch für verschiedene Stadtbezirke berechnet. Nachfolgend werden die Entwicklungen der zwölf Ingolstädter Stadtbezirke unter den Annahmen der Variante 2 für den Zeitraum bis 2044 vergleichend dargestellt. Eine noch kleinteiligere Vorausberechnung, beispielsweise auf Ebene der Unterbezirke, ist zwar möglich, jedoch nicht zu empfehlen, da die erforderliche Datenmenge zu gering ist, wodurch die Unsicherheit steigt.

Entwicklung der Bevölkerung in den Stadtbezirken für die Variante 2

Die vorausberechneten Bevölkerungszahlen der einzelnen Stadtbezirke unterscheiden sich deutlich voneinander. Grund dafür sind die unterschiedlichen Altersstrukturen und Zu- bzw. Wegzugsraten, die aus der Vergangenheit abgeleitet wurden, sowie die Berücksichtigung der zukünftigen Bautätigkeit. Stadtbezirke, in denen in Zukunft viel gebaut wird, wachsen im Vorausberechnungszeitraum entsprechend auch stärker. So wird die Bevölkerung im Stadtbezirk 03 - Nordost durch zukünftige Neubauten um 18,2 % steigen (siehe Abbildung 16). Dagegen sinkt die Einwohnerzahl in Stadtbezirken ohne derzeit geplante oder gering geplante Bautätigkeit.

Karte zur prozentualen Bevölkerungsveränderung nach Stadtbezirken 2024 im Vergleich zu 2044 (Variante 2)

Abbildung 16; Quelle: Melderegister und Sikurs Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

In absoluten Zahlen wird der Stadtbezirk 03 - Nordost bis 2044 die meisten Einwohner mit einem Plus von über 4 000 Personen gewinnen (vgl. Abbildung 17). Auch die Stadtbezirke 02 - Nordwest (+3 259) und 01 - Mitte (+2 391) würden große Zuwächse verzeichnen. In den Stadtbezirken 06 - West und 07 - Etting käme es dagegen über den Gesamtzeitraum von 20 Jahren zu Einwohnerverlusten von 397 bzw. 155 Personen.

Tabelle zur Bevölkerungsentwicklung in den Ingolstädter Stadtbezirken 2024 bis 2044 (Variante 2)

Abbildung 17; Quelle: Melderegister und Sikurs Berechnungen/ Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Entwicklung der Altersstruktur in den Stadtbezirken für die Variante 2

Bis zum Jahr 2044 wird der Anteil der unter 15-Jährigen in den Stadtbezirken 03 - Nordost (+25,8 %) und 12 - Münchener Straße (+18,5 %) am stärksten steigen (siehe Abbildung 18 und 19). In den Stadtbezirken 02 - Nordwest, 09 - Mailing und 11 - Friedrichshofen-Hollerstauden liegt der Anstieg mit etwa einem Zehntel im moderaten Bereich. Im Stadtbezirk 01 - Mitte bleibt die Anzahl der Personen in der Altersgruppe 0 bis unter 15 Jahre dagegen nahezu konstant (+0,1 %). In den übrigen Stadtbezirken nimmt die Anzahl der unter 15-Jährigen eher ab, wobei die Stadtbezirke 06 - West mit -13,6 % und 07 - Etting mit -13,1 % am stärksten betroffen sind.

Karte zur prozentualen Veränderung der Altersgruppe 0 bis unter 15 Jahren je Stadtbezirk (Variante 2)

Abbildung 18; Quelle: Melderegister und Sikurs Berechnungen/ Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Tabelle zur Entwicklung der Altersgruppe 0 bis unter 15 Jahre in den Ingolstädter Stadtbezirken (Variante 2)

Abbildung 19; Quelle: Melderegister und Sikurs Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Demgegenüber wird die Anzahl der über 65-Jährigen in allen Stadtbezirken mit hoher Wahrscheinlichkeit signifikant ansteigen. Wie erwartet, erreichen die stark besetzten Babyboomer-Jahrgänge der heute 55- bis 64-Jährigen im Laufe des Vorausberechnungszeitraums das Rentenalter. Infolgedessen und der kontinuierlich steigenden Lebenserwartung wird die Gruppe der 65-Jährigen und Älteren deutlich wachsen. Besonders markant könnte diese relative Zunahme im Stadtbezirk 02 - Nordwest mit einer Steigerung von über einem Drittel ausfallen. Im Stadtbezirk 05 - Südwest leben bereits heute vergleichsweise viele ältere Personen. Da viele von ihnen im Laufe des Vorausberechnungszeitraums vermutlich versterben werden, wird die Anzahl der Senioren dort nicht ganz so stark ansteigen wie in den übrigen Stadtbezirken (siehe Abbildungen 20 und 21).

Karte zur prozentualen Veränderung der Altersgruppe ab 65 Jahre in den Ingolstädter Stadtbezirken (Variante 2)

Abbildung 20; Quelle: Melderegister und Sikurs Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Tabelle zur Entwicklung der Altersgruppe ab 65 Jahre (Variante 2)

Abbildung 21; Quelle: Melderegister und Sikurs Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Durch die Veränderungen in diesen beiden Altersgruppen ändert sich auch das Durchschnittsalter in den jeweiligen Stadtbezirken. Bis auf den Stadtbezirk 09 - Mailing, in dem das Durchschnittsalter um 1,1 Jahre sinkt, steigt es in allen anderen Stadtbezirken an (siehe Abbildung 21). Nach den aktuellen Berechnungen nimmt das Durchschnittsalter im Stadtbezirk 06 - West mit Abstand am deutlichsten zu. Entwickeln sich Fertilität, Sterblichkeit und Wanderungen entsprechend der Vorausberechnung, läge das Durchschnittsalter 2044 in den Zonen 01 - Mitte, 02 - Nordwest, 04 - Südost, 07 - Etting und 08 - Oberhaunstadt mehr als 1,5 Jahre über dem heutigen Wert.

Diagramm zur Veränderung des Durchschnittsalters in Jahren in den Ingolstädter Stadtbezirken 2024 bis 2044 (Variante 2)

Abbildung 22; Quelle: Melderegister und Sikurs Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Zusammenfassung

Sollte sich die Zuwanderung wie in den letzten Jahren entwickeln, wird die Einwohnerzahl Ingolstadts weiter steigen. Die wirtschaftliche Lage, insbesondere der Arbeitsmarkt, sowie das Wohnungsangebot sind Faktoren, die die Zuwanderung stark beeinflussen.

Der demografische Wandel wird vor allem die nächsten Jahrzehnte prägen. Die Zuwanderung kann dazu beitragen, dass die Zahl der potenziell Erwerbstätigen in Ingolstadt weitgehend stabil bleibt. Die Tatsache, dass die Bevölkerung immer älter wird und Fachkräfte der Baby-Boomer-Generation zunehmend ins Renteneintrittsalter kommen, wird für Städte und die gesamte Gesellschaft eine große Herausforderung darstellen. Es wird entscheidend sein, eine angemessene Infrastruktur und bedarfsorientierte Angebote bereitzustellen.

Die tatsächliche Bevölkerungszahl wird in Zukunft vermutlich von den hier errechneten Werten abweichen. Die Vergangenheit hat bereits mehrfach gezeigt, dass die Bevölkerungsentwicklung Ingolstadts von globalen Ereignissen abhängt. Dadurch wurden manche Vorausberechnungen überholt. Dennoch bilden Bevölkerungsvorausberechnungen wichtige Indizien für die zukünftige Stadtentwicklung. Ein Verzicht darauf ist daher keine Lösung, da sie dabei helfen, Trends frühzeitig zu erkennen. Vielmehr müssen sie regelmäßig überprüft, Ursachenforschung betrieben sowie Annahmen präzisiert und nachvollziehbar dargelegt werden, sodass verschiedene Planungsmodelle entwickelt und bereitgestellt werden können.

Stadtbezirke

Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 01 - Mitte (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 15474
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 16819
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 17865

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt +2391 +15,5 %
Unter 18-Jährige +27 +1,3 %
18- bis unter 40-Jährige +704 +11,4 %
40- bis unter 65-Jährige +926 +19,7 %
65-Jährige und Ältere +735 +29,3%

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige +72 +18,3 %
3- bis unter 6-Jährige -42 -10,0 %
6- bis unter 10-Jährige -8 -1,9 %
10- bis unter 16-Jährige -4 -0,7 %
16- bis unter 19-Jährige +15 +4,3 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige +206 +9,9 %
75-Jährige und Ältere +547 +41,9 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 40,6
2044 42,4
Jugendquotient 2024 22,6
2044 19,9
Altenquotient 2024 23,7
2044 26,6
Gesamtquotient 2024 46.3
2044 46,5
Billeter-Maß 2024 -0,4
2044 -0,5

Bevölkerungspyramide nach Altersjahren für Stadtbezirk 01 - Mitte (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Bevölkerungsvorausberechnung 2024 bis 2044 nach Altersgruppen in Stadtbezirk 01 Mitte (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 02 - Nordwest (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 19050
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 21360
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 22309

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt +3259 +17,1 %
Unter 18-Jährige +358 +9,8 %
18- bis unter 40-Jährige +808 +13,5 %
40- bis unter 65-Jährige +930 +15,8 %
65-Jährige und Ältere +1164 +33,8 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige +86 +15,3 %
3- bis unter 6-Jährige +33 +5,3 %
6- bis unter 10-Jährige +56 +6,7 %
10- bis unter 16-Jährige +153 +12,7 %
16- bis unter 19-Jährige +72 +11,3 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige +467 +16,5 %
75-Jährige und Ältere +847 +50,3 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 40,6
2044 42,2
Jugendquotient 2024 35,2
2044 34,1
Altenquotient 2024 29,8
2044 34,9
Gesamtquotient 2024 65,0
2044 69,0
Billeter-Maß 2024 -0,4
2044 -0,5

Bevölkerungspyramide nach Altersjahren für Stadtbezirk 02 - Nordwest (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Diagramm zu Bevölkerungsvorausberechnung nach Altersgruppen 2024 bis 2044 für Stadtbezirk 02 - Nordwest (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 03 - Nordost (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 22156
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 24024
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 26192

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt +4036 +18,2 %
Unter 18-Jährige +955 +26,0 %
18- bis unter 40-Jährige +989 +12,9 %
40- bis unter 65-Jährige +968 +14,0 %
65-Jährige und Ältere +1124 +28,9 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige +201 +32,5 %
3- bis unter 6-Jährige +111 +16,3 %
6- bis unter 10-Jährige +194 +23,5 %
10- bis unter 16-Jährige +355 +31,1 %
16- bis unter 19-Jährige +152 +25,1 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige +336 +10,0 %
75-Jährige und Ältere +849 +46,3 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 40,8
2044 41,2
Jugendquotient 2024 29,0
2044 32,2
Altenquotient 2024 27,4
2044 31,2
Gesamtquotient 2024 56,3
2044 63,4
Billeter-Maß 2024 -0,4
2044 -0,4

Bevölkerungspyramide nach Altersjahren für Stadtbezirk 03 - Nordost (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Diagramm zur Bevölkerungsvorausberechnung nach Altersgruppen von 2024 bis 2044 in Stadtbezirk 03 - Nordost (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 04 - Südost (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 19880
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 19545
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 20165

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt +285 +1,4 %
Unter 18-Jährige -194 -5,3 %
18- bis unter 40-Jährige -478 -7,5 %
40- bis unter 65-Jährige +343 +5,5 %
65-Jährige und Ältere +614 +16,8 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige -10 -1,6 %
3- bis unter 6-Jährige -132 -18,3 %
6- bis unter 10-Jährige -97 -11,2 %
10- bis unter 16-Jährige +13 +1,2 %
16- bis unter 19-Jährige -2 -0,4 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige +221 +7,5 %
75-Jährige und Ältere +412 +21,6 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 41,1
2044 42,9
Jugendquotient 2024 32,9
2044 31,6
Altenquotient 2024 29,9
2044 35,3
Gesamtquotient 2024 62,7
2044 66,9
Billeter-Maß 2024 -0,4
2044 -0,6

Bevölkerungspyramide nach Altersjahren in Stadtbezirk 04 - Südost (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Diagramm zur Bevölkerungsvorausberechnung nach Altersgruppen von 2024 bis 2044 in Stadtbezirk 04 - Südost (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 05 - Südwest (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 11135
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 11159
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 11418

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt +284 +2,5 %
Unter 18-Jährige -26 -1,3 %
18- bis unter 40-Jährige +65 +2,1 %
40- bis unter 65-Jährige -103 -2,7 %
65-Jährige und Ältere +348 +14,9 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige 0 0,0 %
3- bis unter 6-Jährige -28 -7,8 %
6- bis unter 10-Jährige -47 -10,1 %
10- bis unter 16-Jährige +17 +2,7 %
16- bis unter 19-Jährige +40 +13,4 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige -58 -2,9 %
75-Jährige und Ältere +310 +26,1 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 43,6
2044 44,3
Jugendquotient 2024 32,6
2044 33,0
Altenquotient 2024 35,2
2044 40,9
Gesamtquotient 2024 67,8
2044 73,9
Billeter-Maß 2024 -0,7
2044 -0,7

Bevölkerungspyramide nach Altersjahren in Stadtbezirk 05 - Südwest (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Diagramm zur Bevölkerungsvorausberechnung nach Altersgruppen von 2024 bis 2044 in Stadtbezirk 05 - Südwest (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 06 - West (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 7323
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 6925
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 6926

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt -397 -5,4 %
Unter 18-Jährige -182 -12,6 %
18- bis unter 40-Jährige -173 -9,3 %
40- bis unter 65-Jährige -368 -13,9 %
65-Jährige und Ältere +326 +23,8 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige -25 -11,5 %
3- bis unter 6-Jährige -23 -10,2 %
6- bis unter 10-Jährige -58 -17,0 %
10- bis unter 16-Jährige -75 -14,7 %
16- bis unter 19-Jährige -10 -4,2 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige +46 +3,8 %
75-Jährige und Ältere +221 +33,5 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 42,1
2044 44,4
Jugendquotient 2024 36,6
2044 36,9
Altenquotient 2024 31,4
2044 44,3
Gesamtquotient 2024 68,0
2044 81,2
Billeter-Maß 2024 -0,6
2044 -0,8

Bevölkerungspyramide nach Altersjahren in Stadtbezirk 06 - West (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Diagramm zur Bevölkerungsvorausberechnung nach Altersgruppen von 2024 bis 2044 in Stadtbezirk 06 - West (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 07 - Etting (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 4686
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 4607
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 4531

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt -155 -3,3 %
Unter 18-Jährige -133 -14,0 %
18- bis unter 40-Jährige +4 +0,3 %
40- bis unter 65-Jährige -180 -10,6 %
65-Jährige und Ältere +154 +18,5 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige -10 -7,4 %
3- bis unter 6-Jährige -27 -16,8 %
6- bis unter 10-Jährige -33 -15,4 %
10- bis unter 16-Jährige -47 -14,3 %
16- bis unter 19-Jährige -31 -17,9 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige +74 +10,2 %
75-Jährige und Ältere +97 +24,9 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 42,1
2044 43,2
Jugendquotient 2024 37,7
2044 34,4
Altenquotient 2024 29,7
2044 37,4
Gesamtquotient 2024 67,4
2044 71,8
Billeter-Maß 2024 -0,5
2044 -0,6

Bevölkerungspyramide nach Altersjahren in Stadtbezirk 07 - Etting (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Diagramm zur Bevölkerungsvorausberechnung nach Altersgruppen von 2024 bis 2044 in Stadtbezirk 07 - Etting (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 08 - Oberhaunstadt (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 5703
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 5968
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 6123

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt +420 +7,4 %
Unter 18-Jährige -46 -4,4 %
18- bis unter 40-Jährige +44 +2,6 %
40- bis unter 65-Jährige +222 +11,7 %
65-Jährige und Ältere +200 +18,4 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige -12 -6,7 %
3- bis unter 6-Jährige -12 -6,7 %
6- bis unter 10-Jährige -32 -12,8 %
10- bis unter 16-Jährige +4 +1,1 %
16- bis unter 19-Jährige +16 +10,1 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige +124 +13,9 %
75-Jährige und Ältere +135 +25,3 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 41,6
2044 43,4
Jugendquotient 2024 33,3
2044 30,4
Altenquotient 2024 31,4
2044 34,7
Gesamtquotient 2024 64,6
2044 65,1
Billeter-Maß 2024 -0,5
2044 -0,6

Bevölkerungspyramide nach Altersjahren in Stadtbezirk 08 - Oberhaunstadt (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Diagramm zur Bevölkerungsvorausberechnung nach Altersgruppen von 2024 bis 2044 in Stadtbezirk 08 - Oberhaunstadt (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 09 - Mailing (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 5617
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 5969
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 6283

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt +666 +11,9 %
Unter 18-Jährige +146 +13,8 %
18- bis unter 40-Jährige +363 +22,1 %
40- bis unter 65-Jährige +53 +2,8 %
65-Jährige und Ältere +104 +10,0 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige +36 +22,6 %
3- bis unter 6-Jährige +6 +3,3 %
6- bis unter 10-Jährige +14 +5,4 %
10- bis unter 16-Jährige +62 +18,4 %
16- bis unter 19-Jährige +63 +35,8 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige -20 -2,2 %
75-Jährige und Ältere +99 +19,5 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 41,4
2044 40,4
Jugendquotient 2024 34,2
2044 36,9
Altenquotient 2024 30,7
2044 30,6
Gesamtquotient 2024 64,9
2044 67,5
Billeter-Maß 2024 -0,5
2044 -0,4

Bevölkerungspyramide nach Altersjahren in Stadtbezirk 09 - Mailing (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Diagramm zur Bevölkerungsvorausberechnung nach Altersgruppen von 2024 bis 2044 in Stadtbezirk 09 - Mailing (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 10 - Süd (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 9460
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 9467
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 9532

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt +72 +0,8 %
Unter 18-Jährige -15 -0,8 %
18- bis unter 40-Jährige +15 +0,6 %
40- bis unter 65-Jährige -363 -10,1 %
65-Jährige und Ältere +435 +25,4 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige +50 +23,1 %
3- bis unter 6-Jährige -22 -7,1 %
6- bis unter 10-Jährige -50 -10,9 %
10- bis unter 16-Jährige -6 -1,0 %
16- bis unter 19-Jährige +17 +5,4 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige -36 -2,1 %
75-Jährige und Ältere +377 +49,6 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 42,3
2044 43,5
Jugendquotient 2024 36,0
2044 38,3
Altenquotient 2024 30,1
2044 40,3
Gesamtquotient 2024 66,1
2044 78,6
Billeter-Maß 2024 -0,6
2044 -0,7

Bevölkerungspyramide nach Altersjahren in Stadtbezirk 10 - Süd (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Diagramm zur Bevölkerungsvorausberechnung nach Altersgruppen von 2024 bis 2044 in Stadtbezirk 10 - Süd (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 11 - Friedrichshofen - Hollerstauden (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 10841
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 11674
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 12317

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt +1476 +13,6 %
Unter 18-Jährige +233 +13,2 %
18- bis unter 40-Jährige +342 +9,8 %
40- bis unter 65-Jährige +573 +16,5 %
65-Jährige und Ältere +328 +15,5 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige +55 +16,2 %
3- bis unter 6-Jährige -9 -2,5%
6- bis unter 10-Jährige +56 +14,3 %
10- bis unter 16-Jährige +90 +17,4 %
16- bis unter 19-Jährige +62 +28,6 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige +188 +11,3 %
75-Jährige und Ältere +253 +24,9 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 42,0
2044 42,5
Jugendquotient 2024 28,1
2044 28,4
Altenquotient 2024 31,0
2044 31,8
Gesamtquotient 2024 59,1
2044 60,2
Billeter-Maß 2024 -0,5
2044 -0,5

Bevölkerungspyramide nach Altersjahren in Stadtbezirk 11 - Friedrichshofen-Hollerstauden (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Bevölkerungspyramide nach Altersjahren in Stadtbezirk 11 - Friedrichshofen-Hollerstauden (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Demographische Indikatoren für den Stadtbezirk 12 - Münchener Straße (Variante 2: Wanderungssaldo 15000 Personen)

Bevölkerung

Bevölkerung insgesamt 2024 14119
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2034 15364
Bevölkerung insgesamt - vorausberechnet 2044 16116

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 (absolut und in Prozent)

Insgesamt +1997 +14,1 %
Unter 18-Jährige +439 +19,7 %
18- bis unter 40-Jährige +469 +10,7 %
40- bis unter 65-Jährige +503 +10,6 %
65-Jährige und Ältere +586 +21,2 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Kinder und Jugendliche (absolut und in Prozent)

Unter 3-Jährige +88 +22,1 %
3- bis unter 6-Jährige +28 +6,4 %
6- bis unter 10-Jährige +97 +19,9 %
10- bis unter 16-Jährige +173 +25,5 %
16- bis unter 19-Jährige +76 +22,5 %

Bevölkerungsveränderung 2044 gegenüber 2024 für Ältere (absolut und in Prozent)

60- bis unter 75-Jährige +142 +6,1 %
75-Jährige und Ältere +459 +34,3 %

Weitere Indikatoren

Durchschnittsalter in Jahren 2024 42,8
2044 43,0
Jugendquotient 2024 27,4
2044 29,9
Altenquotient 2024 31,0
2044 34,1
Gesamtquotient 2024 58,4
2044 63,9
Billeter-Maß 2024 -0,6
2044 -0,6

Bevölkerungspyramide nach Altersjahren in Stadtbezirk 12 - Münchener Straße (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung

Bevölkerungspyramide nach Altersjahren in Stadtbezirk 12 - Münchener Straße (Variante 2)

Quelle: Melderegister und Sikurs; Berechnungen / Darstellung: Statistik und Stadtforschung