Einbürgerungen bis 2017
Entwicklung der Einbürgerungen der Stadt Ingolstadt nach Staatsangehörigkeit und Aufenthaltsdauer.
Zahl der Einbürgerungen auf höchstem Stand seit 2007
Die Zahl der Einbürgerungen in Ingolstadt lag im letzten Jahr mit 337 auf dem höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren. Im gesamten Zeitraum 2007-2017 erhielten insgesamt auf diesem Weg 2 738 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft (1 502 Frauen und 1 236 Männer). Frauen waren bei den Einbürgerungen durchwegs in der Überzahl. Im Jahr 2017 wurden 197 Frauen und 140 Männer eingebürgert. Mehr als die Hälfte (1 418) aller Eingebürgerten gehörte der Altersgruppe der 18-35 Jährigen an.
In der Regel ist eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung und eine vorherige Aufenthaltsdauer von mindestens 8 Jahren Voraussetzung für eine Einbürgerung. Ausnahmen gibt es z.B. bei einer Eheschließung mit Deutschen. Gut ein Viertel aller Eingebürgerten lebte vorher schon mehr als 20 Jahre in Deutschland. Weitere notwendige Bedingungen für eine Einbürgerung sind u.a. ausreichende Sprachkenntnisse und eine eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts. Ein Einbürgerungstest umfasst Fragen zu Kultur, Geschichte und Rechtsstaat in Deutschland.
Die meisten Eingebürgerten (600 bzw. 22%) hatten vorher die türkische Staats-angehörigkeit, wenn man den gesamten Zeitraum 2007-2017 betrachtet.
In den letzten beiden Jahren waren aber vormals rumänische Staatsbürger(innen) in der Überzahl mit 101 Einbürgerungen in den Jahren 2016 und 2017.
Allein im letzten Jahr gab es auch 17 Einbürgerungen aus dem Vereinigten Königreich (Großbritannien und Nordirland).
Häufigste vormalige Staatsangehörige aus der EU waren neben den Rumänen (341), Polen (120), Kroaten (72), Griechen (41) und Italiener (36) – jeweils über den gesamten Zeitraum 2007-2017.
Aus dem außereuropäischen Ausland wurden u.a. 84 Personen aus dem Irak und 73 vormals chinesische Staatsangehörige eingebürgert.



