Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
Analyse der Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sowie des Pendleraufkommens in Ingolstadt im Juni 2025
102 392 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeiten in der Stadt Ingolstadt
Im Juni 2025 hatten 102 392 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ihren Arbeitsplatz in der Stadt Ingolstadt, das waren 493 Personen weniger als im Juni 2024.
Dabei nahm die Zahl der Vollzeitstellen stärker ab, auf jetzt 77 193 (-1 661). Teilzeitarbeit nahm dagegen weiter zu auf 25 199 (+1 168).
Auch die Zahl der weiblichen Beschäftigten hat zugenommen auf 40 335 (+145), bei Männern gab es dagegen einen Beschäftigungsrückgang (-638).
Wie schon in den Vorjahren gab es einen Anstieg bei ausländischen Beschäftigten (auf jetzt 16 765; +441).
Auch die Zahl der Beschäftigten im Alter von mindestens 55 Jahren bis zum Renteneintrittsalter nahm weiter zu auf jetzt 19 640.
Die Veränderungen im Jahreszeitraum 2024/2025 entsprechen den längerfristigen strukturellen Trends der vergangenen Jahre. So hat die Zahl ausländischer Beschäftigter am Arbeitsort Ingolstadt seit Juni 2020 insgesamt um gut 3 000 Personen zugenommen. Während Teilzeitstellen ein Plus von gut 3 700 verzeichneten ging die Zahl der Vollzeitstellen in fünf Jahren um rund 5 800 zurück.
Bei der Zeitarbeit gab es im letzten Jahr eine Trendumkehr (+353 gegenüber Juni 2024)
Anders als bei der Statistik für den Arbeitsort Ingolstadt hat die Zahl der Beschäftigten mit Wohnort Ingolstadt (unabhängig vom Ort des Arbeitsplatzes) seit 2020 um fast 3 500 Personen zugenommen auf 66 026 Personen im Juni 2025.
Der Pendlersaldo (= Differenz aus Einpendlern und Auspendlern) verringerte sich dadurch auf +36 366.
Mehr als ein Viertel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Wohnort Ingolstadt hat keine deutsche Staatsangehörigkeit (16 765 ausländische Beschäftigte, + 441 zum Vorjahr).
Bei ausländischen Beschäftigten gibt es einen strukturellen Unterschied: Die Zahl der Auspendler ist um gut 2 000 höher als die der Einpendler (der Pendlersaldo ist also negativ).
Die wichtigsten Arbeitsorte für Auspendler aus Ingolstadt sind Manching, Gaimersheim und die Stadt München.
Insgesamt gibt es am Arbeitsort Ingolstadt rund 125 000 Erwerbstätige, wenn man gut 5 000 Beamten und rund 10 000 Selbständigen sowie die gut 7 000 ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten mit einbezieht.
| Wirtschaftsbereich | Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte |
|---|---|
| im Verarbeitenden Gewerbe | 45 600 (-1 100 zum Vorjahr) |
| im Baugewerbe | 2 700 (unverändert) |
| im Handel | 9 200 (+100) |
| im Bereich Gesundheit, Heime und Soziales | 11 700 (+200) |
| im Bereich Erziehung und Unterricht | 2 700 (+150) |
| im Gastgewerbe | 2 100 (+ 100) |
Bei Zeitarbeitsfirmen waren zur Jahresmitte rund 2 500 Arbeitnehmer/innen angestellt.
Im Dienstleistungsbereich gab es Mitte letzten Jahres insgesamt rund 54 000 Beschäftigte.
Im Produzierenden Gewerbe (dazu zählt vor allem das Verarbeitende Gewerbe und das Baugewerbe) waren insgesamt gut 48 000 Arbeitnehmer/innen angestellt.
Der Pendlersaldo ergibt sich als Differenz von Einpendlern und Auspendlern. Den gleichen Saldo erhält man aus der Differenz von Beschäftigten mit Arbeitsort Ingolstadt (inklusive Einpendlern) abzüglich der Beschäftigten mit Wohnort Ingolstadt (inklusive Auspendlern).
Für rund 40 900 Personen ist der Wohnort Stadt Ingolstadt zugleich der Arbeitsort.



